Kritik am Hessentag ist unerwünscht

Vor wenigen Tagen wurde ein Gästebuch auf der offiziellen Hessentagswebseite eröffnet.

Doch schon kurz darauf erreichte mich eine Nachricht mit dem Hinweis, dass ein kritischer Eintrag zum Auftritt der Klostertaler nicht freigeschaltet wurde.

Heute ist das Gästebuch, das lediglich zwei freigeschaltete Einträge vorzuweisen hatte, bereits wieder von der offiziellen Hessentagswebseite verschwunden…

    10 Antworten zu “Kritik am Hessentag ist unerwünscht”


    1. 1 Barolle

      Mit schönen Grüßen

      A. Spoerl : Der Maulkorb

      http://www.deutscher-tonfilm.de/dm1.html

      Wo ist die Presse die sonst über jeden Eingriff in ihre Freiheit laut klagt ???

    2. 2 Mahner

      Das Problem der Unfähigkeit, Kritik zu entgegen zu nehmen, ist in Homberg nicht neu. Viele konstruktive Kritiken werden und wurden von den politisch Verantwortlichen seit Jahren negiert. Dabei ist festzustellen, dass diese Unfähigkeit auch beim Vorgänger des jetzigen Bürgermeisters festzustellen war.
      Darum sind auch viele der Homberger in die innere Emigration gegangen.

    3. 3 Barolle

      Yipp ! Auf den Punkt genagelt !!!

    4. 4 andi

      Dann sollen sie es doch gleich sein lassen.

      Auch im Umgang mit dem Hessentagsblogger ist man ja eher – sagen wir mal – befangen. Das habe ich im letzten Jahr erleben dürfen und du in diesem Jahr ja wohl auch.

      Man will eben nur Friede, Freude, Eierkuchen. Und keine – auch noch so konstruktive – Kritik.

    5. 5 Caroline

      Hallo, habe eine Karte für das ÄrzteKonzert Morgen zu verkaufen. Hat wer interesse? Dann meldet Euch an marinchen-@gmx.net. VG

    6. 6 Barolle

      Morgen ist noch eines ? Post ist von heute !

      Drücke dir die Daumen das du es los wirst !

    7. 7 Anwohner

      Gedanken nach dem Hessentag

      Der Hessentag ist nun vollbracht,
      was hat der nun aus uns gemacht?
      Es wurd’ gebaut und auch geflucht,
      manch einer eine Straße sucht…
      Es gab so viele Umleitungen
      und auch die Stadt wurde besungen.

      Doch jetzt wird’s still ins unserem Ort.
      Die Händler sind nun alle fort.
      Die Straßen wieder leer gefegt,
      die Stadt sich nun zur Ruhe legt.
      Der Alltag kehrt jetzt wieder ein
      von mir aus könnt’s lebendiger sein.
      Doch dieser Wunsch bleibt unerfüllt,
      weil Homberg sich ins Schweigen hüllt.

    8. 8 Uli

      Ich habe lange und vergeblich nach einer (offiziellen) Möglichkeit gesucht, einen Kommentar zum Hessentag zu hinterlassen. Weder auf der Homepage des Hessentages noch bei der HNA (dort will man nur Fotos sehen) gibt es das. Und dem Hessentagsblogger fährt man über den Mund?

      Ich war eine Woche lang auf dem Hessentag (als Mitarbeiter eines Standes) – und bin enttäuscht.
      Organisatorische Mängel, eine Infrastruktur, die zum k… ist, Informationsfluss gleich NULL, ratlose Helfer, überforderte Mitarbeiter, mangelhafte Verkehrsführung.

      Da kommt das Fest der Hessen in eine vergleichsweise strukturschwache Region – oh ja, im Schwalm-Eder-Kreis brennt es an allen Ecken und Enden! -, und anstatt mal was zu reißen und sich als leistungsstark zu präsentieren, stellt man den mangelhaften Ist-Zustand dar und denkt schwälmerisch: “Das hat bei uns schon immer nicht funktioniert, die Leute sind’s gewohnt, warum sollen wir etwas daran ändern?”.
      Busse fahren nicht oder zu selten, Parkplätze befinden sich jenseits von gut und böse, an den Info-Ständen lautet die häufigste Antwort “Weiß ich leider nicht” und das mit der Barrierefreiheit ist noch ein ganz anderes Thema.

      Man konnte den Eindruck gewinnen, dass man gar nicht wollte, dass Hessen (und andere) aus anderen Regionen nach Homberg kommen sollten.
      Horrorvorstellung: Ein Wiesbadener löst sich ein Hessenticket und will am Wochenende mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Hessentag und wieder zurück. Undenkbar!
      Homberg (Efze) hat keinen Bahnhof – also musste ein besseres Verkehrskonzept her. Dass Besucher vielleicht auch mal nicht mit dem Auto fahren wollen – das schien den Organisatoren utopisch.

      Ich habe mal privat recherchiert – bei RKH, NVV und (unter der Hand) auch ehrenamtlichen Mitarbeitern: Man hätte ja gerne gewollt, aber der Veranstalter hätte die meisten Angebote aus finanziellen Gründen abgelehnt, zurückgewiesen oder gar abbestellt (z.B. eine AST-Verbindung, für die es gar keinen Ersatzverkehr gab).
      Es hat einfach keiner nachgedacht, die Leute “an der Front” wurden nicht gefragt, Geiz ist geil – statt dass man den Hessentag als Chance betrachtet!

      Kritische Stimmen?
      Ja wo waren sie denn, die Journalisten? Wo waren denn die Schwachstellen? Alles Friede, Freude, Eierkuchen?
      Alle waren glücklich und zufrieden, der Hessentagsbeauftragte redet von einem tollen Fest, es hätte kaum Probleme gegeben?
      Hallo?
      Auf welchem Hessentag war ich eigentlich? Mit welchen Standbetreibern habe ich denn gesprochen?

      Leute, das war nix. Die Vorlage für Langenselbold 2009 ist perfekt: Es wird schwer sein, das zu unterbieten.

      Zum Schluss noch ein versöhnliches Wort: Positiv aufgefallen ist mir, dass so gut wie überall Mülltonnen aufgestellt waren, die nicht überquollen. Das war richtig gut. Aber sonst…?
      Das positive am Hessentag kam vom Engagement der Aussteller, nicht aber von den Organisatoren.

      Möge der Schwalm-Eder-Kreis wieder in seinem märchenhaften Dornröschenschlaf versinken, aus dem er nie wirklich rauskommen wollte.

    9. 9 Barolle

      Mir ist keine Umfrage der HNA bekannt die den Bereich Standbetreiber erfasst.
      Zahlen zum Hessentag und ihr Entstehungsgang sind nicht erhältlich.
      ÖPNV : Wäre viel Gutes möglich gewesen.
      Nur 2 Beispiele :
      keine Verbindung zwischen P1 – P3 , Kasseler Str und Busbahnhof
      Übergang von Linie 451 zu Stadtlinie 3 :
      Bus nach Busbahnhof fährt 2 Minuten vor Linie 451 ab.

    10. 10 Mirko

      @ Uli,

      schlecht reden kann man vieles, ich könnte genauso meine Meinung kund tun und sagen, was ihr Standbetreiber so geboten habt, war nur durchschnittlich und des Kaufens nicht wert.
      Ebenso beleidigst du den Schwalm-Eder-Kreis, weil du diese Region nicht gewohnt bist und vielleicht aus einem Ballungszentrum kommst.

      Den großen Ansturm können kleine Städte wie Homberg überhaupt nicht meistern, da ihnen die Infrastruktur fehlt. Auf der anderen Seite gibt es in großen Städten wie München, Hannover auch riesen Probleme, wenn große Konzerte statt finden.

      Ich habe mich auch mit vielen Leuten unterhalten, die waren begeistert von dem Fest. Aus den Infoständen heraus wurden auch bessere Infos gegeben. Ich selber war auch ehrenamtlicher Helfer, habe es gerne gemacht und bin stolz auf dieses Hessenfest.

      Negativ aufgefallen ist der Sicherheitsdienst, den der war katastrophal, hat sich nicht an Absprachen gehalten, und war keine gute Werbung, da er an neuralgischen Punkten für Ordnung sorgen sollte.

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