Der Homberger Bierstreit hat hessenweit für Aufsehen gesorgt.
Unter der Überschrift “Nordhessen feinden die »Licher« an” berichtete die Gießener Allgemeine Zeitung über die Diskussion um das Hessentagsbier 2008.
Auch der Hessische Rundfunk schickte bereits Anfang des Monats ein Kamerateam in die Hessentagsstadt Homberg (Efze) und führte Interviews mit den Verantwortlichen.
Rechtzeitig zum Tag des Deutschen Bieres scheint der Streit nun beigelegt worden zu sein.
Der Bierkrieg ist hiermit beendet! Es herrscht nicht der Westfälische, es herrscht der Schwalm-Eder-Frieden!
verkündete Landrat Frank Martin Neupärtl.
Es wurde hart verhandelt und gerungen und nun ist klar: Ein bisschen Löwenbier wird es beim Hessentag vom 6. bis zum 15. Juni doch geben.
Entlang der offiziellen Hessentagsstraße werden die Besucher an zwei Ständen die Bierspezialität aus Malsfeld genießen können.
Aus diesem Grund berichtete der Hessische Rundfunk im Rahmen der Hessenschau heute erneut über die Schankrechte auf dem Hessentag 2008 in Homberg (Efze). Auch im Hörfunkprogramm des hr gab es einen Beitrag zum Thema.
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Nun beschäftigt sich auch der Hessische Rundfunk mit dem „Homberger Bierstreit“.
Unter der Überschrift „Was sollen wir trinken… Streit ums Hessentags-Bier“ berichtet hr-online über die Vergabe der Schankrechte für den Hessentag 2008.
Bekanntlich hat die Licher Privatbrauerei den Zuschlag erhalten und ist somit exklusiver Bierlieferant des 48. hessischen Landesfestes. Auch eine regionale Brauerei hätte gern, wie es in den letzten Jahren üblich war, ihr Hessisches Löwenbier auf dem Hessentag in Homberg (Efze) ausgeschenkt.
Auch Frank-Martin Neupärtl, Landrat des Schwalm-Eder-Kreises, hat sich in die Diskussion eingebracht:
Man muss einfach prüfen, ob es noch Möglichkeiten gibt, dass die Malsfelder sich darstellen können. Möglicherweise auch auf Gelände, welches der Stadt Homberg nicht gehört.
Das Gelände des Homberger Landratsamtes unterliegt beispielsweise nicht der Biervertrags-Bindung und wäre somit ein geeigneter Platz.
Im Interview kommen neben Neupärtl auch Herbert Vaupel (Bürgermeister von Malsfeld), Martin Wagner (Bürgermeister von Homberg) und Frank Bettenhäuser (Chef der Hütt- und Malsfelder-Brauerei) zu Wort.
Update: Auch die Hessenschau hat über den “Homberger Bierstreit” berichtet. Den Beitrag gibt es im Videoarchiv von hr-online.
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